Schulkalender

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13.Jun.2016 - 25.Jun.2016

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27.Jun.2016

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28.Jun.2016 08:30 - 10:00

Projektprüfung der neunten Jahrgangsstufe

PP9 bild1Auch beim qualifizierenden Abschluss der Mittelschule beweisen die Schüler ihr Können im Rahmen einer Projektprüfung wie sie oben schon beschrieben ist. Diese fand in der Woche vom 09. – 13. Mai statt. Wie jeder an den Bildern erkennen kann, wurden auch hier tolle Ergebnisse präsentiert. Als Aufgabe sollten die Schüler ein Buffet für eine Party anlässlich einer Wohnungseinweihung zusammenstellen, bei dem es sowohl typisch deutsche Speisen geben sollte, als auch Speisen die bei jungen Leuten besonders beliebt sind. Hier wieder ein Auszug der angebotenen Speisen und Getränke:
Gefülltes Brot, Hefekleingebäck mit Zwiebel-Pflaumen-Füllung, verschiedene Bruscetta, Antipasti im Glas, Salat im Glas, Pizza-Frikadellen, Laugenbrötchen mit Ruccola-Cranberry-Aufstrich, Mini-Schnitzel mit Kartoffelsalat, mit Käse überbackene Tomaten-Hackfleischbällchen, Fränkischer Hirtensalat, Hefe-Mohn-Blume, Erdbeer-Käse-Sahne-Torte, Erdbeermuffins, Rhabarber-Baiser-Kuchen, … Kickstarter, Hugo, Erdbeerbowle, und und und. Auch hier nur ein Auszug des Angebotenen, die Bilder zeigen davon.
Als besonderen Gast begrüßten wir Herrn Bürgermeister Schmid aus Winkelhaid ebenso wie Familie Kuhn und Frau Schiller, Frau Brühl von der VHS, unsere Schulleitung und viele Kollegen/innen.

 

 

 

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Schulbandfahrt nach Ungarn

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Am Samstag, den 09.04.2016, um ca. 8 45 Uhr, fuhr die Schulband mit dem Bus nach Ungarn in die Partnergemeinde Dunaharaszti. Die Fahrt dauerte etwa 9 Stunden. Als wir dann am Abend in Dunaharaszti ankamen, wurden wir sehr herzlich von den Gastfamilien empfangen. Am nächsten Tag fuhren wir mit den Gastkindern und dem Bus nach Budapest, in die Hauptstadt von Ungarn. Dort sahen wir uns die Stadt an und erfuhren etwas über die Geschichte von Budapest. Danach fuhren wir weiter zum Zoo und verbrachten dort gemeinsam den Nachmittag. Anschließend ging es wieder zurück in unseren Gastort, wo wir in der Schule mit dem Aufbau für das Konzert begannen.

 

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Am Montag fand das gemeinsame Fußballspiel zwischen den ungarischen Schülern und Schülern aus unserer Schulband statt. Danach folgte eine Führung durch die neue Schule. Um 13 Uhr begann der Auftritt in der älteren Schule der Partnergemeinde. Ein örtliches Fernsehen von unserem Gastort war auch da, um das Konzert festzuhalten. Das Programm bestand aus einer Mischung von deutschen und englischen Liedern, aber ein ungarisches Lied war natürlich auch dabei. Gleich danach folgte der Abbau der Instrumente. Am Abend fuhren wir alle noch mal nach Budapest und gingen dort gemeinsam mit den Gastkindern Pizza essen. Am darauf folgenden Tag begann auch schon wieder die Reise in Richtung Heimat. In Altdorf kamen wir dann etwa um 18 45 Uhr an. Die Schulbandfahrt war ein schönes Erlebnis und hat allen gut gefallen.

Hanna Merkel 10Mb

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MSA im Dreiviertel-Takt

Am Freitag vor den Osterferien steppte in der Aula der Mittelschule Altdorf der Bär. Etwa 40 Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen Altdorf, Feucht und Burgthann absolvierten einen Tanzkurs und zeigten an diesem Abend ihr können. Vor allem in den "freien" Tanzrunden zeigte sich wie viel Spaß Standardtanzen machen kann, denn alle Tanzschüler schwungen durchgehend das Tanzbein! Eltern, Lehrer und Schüler waren begeistert von der ausgelassenen, fröhlichen Stimmung.

Tanzball

Altdorfer Mittelschülerinnen bei Smurfit Kappa

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Wie Kartonverpackungen entwickelt und hergestellt werden, konnte eine Gruppe Schülerinnen der Mittelschule Altdorf am Donnerstag, 25.02.2016 bei Smurfit Kappa in Feucht hautnah erleben. Im Vorfeld hatte das internationale Unternehmen den Beruf Packmitteltechnologe/in auf dem Berufsorientierungstag der Mittelschule Altdorf vorgestellt. Um den Schülerinnen und Schülern nähere Einblicke in die Berufsausbildung und das Unternehmen zu gewähren, lud Frau Kappes interessierte Achtklässler zu einer Betriebsbesichtigung nach Feucht ein.

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Dort angekommen, wurde die Schülergruppe von Frau Kappes und der Auszubildenden Frau Triller begrüßt und mit der vorgeschriebenen Schutzkleidung ausgestattet. Auf der Betriebsbesichtigung lernten die Jungendlichen die unterschiedlichen Abteilungen, von der Kundenbetreuung bis hin zur Netzwerkverwaltung, kennen.

 

 

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In den Produktionshallen übernahm der Produktionsleiter Herr Huber die Führung und erklärte den Schülern direkt an den eindrucksvollen Maschinen die Herstellung der unterschiedlichen Kartons. Im Designbüro erfuhr die Gruppe, welche Schritte von der Kundenanfrage bis zur Produktion durchlaufen werden. Nach der Besichtigung konnten die Schülerinnen in den Konferenzräumen Fragen stellen und waren sich am Ende einig, dass es ein interessanter und informativer Besuch war. Nachdem sich die Schülerinnen herzlich bei Frau Kappes und ihrem Team bedankt hatten, traten sie die Rückfahrt in die Schule an.

Integration durch gemeinsame Aktionen

2016 MS Altdorf Gruppenfoto Kl 7G 8

Kurz vor Weihnachten erlebten die Schüler der Altdorfer Ganztagesklasse 7G einen Unterricht der besonderen Art: vom Erlebnispädagogen Martin Gottmann wurden sie darauf vorbereitet, einen spielerischen Begegnungsvormittag mit der Übergangsklasse 8Ü zu verbringen, deren Schüler hauptsächlich Flüchtlinge sind. Angeregt wurde diese Aktion durch die Bachelor-Arbeit von Andreas Meyer, einem Studenten der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Ziel der Aktion war es, Begegnung und Bekanntschaften zwischen jugendlichen Flüchtlingen und Schülern einer Regelklasse zu schaffen und somit einen Beitrag zur Integration junger Flüchtlinge zu leisten. Die Rektorin Frau Boekamp sowie die beiden Klassenlehrerinnen Frau Touma (8Ü) und Frau Schubert (7G) unterstützten das Vorhaben nach Kräften.

Am 21. Dezember waren die ersten zwei Schulstunden zunächst der Klasse 7G gewidmet. Mit erlebnispädagogischen Aktionen konnte mancher Schüler am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, von den Mitschülern wahrgenommen und beachtet zu werden. „Jeder möchte beachtet werden“, lautete das Fazit der gesamten Klasse.

Anschließend wurde über Erfahrungen gesprochen, die die Jugendlichen schon mit den „Ü-Klässlern“ gemacht haben, wie sie die Flüchtlingsjugendlichen nennen. Es entwickelte sich ein ehrliches Gespräch über die „anderen“, die „einen komisch angucken“, die „uns in ihrer Sprache bestimmt beschimpfen, wenn sie die Köpfe zusammen stecken“.

Mit der Geschichte „Der Makkaronifresser“ von Gudrun Pausewang verdeutlichte der Erlebnispädagoge kurz vor der Begegnung beider Klassen, wie vorurteilsbehaftet beispielsweise auch schon über die fremden Italiener geredet wurde, als sie vor 50 Jahren neu nach Deutschland migrierten. Damals wie heute stellen sich Vorurteile oft als haltlos heraus, wenn man sich auf die Begegnung einlässt und den anderen richtig kennenlernt.

Nach der Pause traf man sich dann in dem Klassenzimmer der Ü-Klasse. Zunächst sollten die Migranten ihre Namen in ihrer eigenen Sprache auf einen Zettel schreiben. Diese Namen, mit uns oft unbekannten Schriftzeichen, sollte dann die 7G den passenden Personen zuordnen. Dabei wurden die deutschen Schüler aufgefordert, den Namen so auszusprechen, wie er in der jeweiligen Sprache gesprochen wird, weil das Wertschätzung bedeutet. Es folgte ein Spiel, bei dem die jeweiligen Lehrkräfte anhand der stehenden Schüler erraten sollten, welches Hobby hinter ihren Rücken gezeigt wurde. So wurde den Schülern deutlich, dass sie viele Hobbies mit einzelnen aus der ihnen bisher fremden Klasse teilen.

Weitere Herausforderungen folgten in der Turnhalle, bei denen darauf geachtet wurde, dass sich die Klassen möglichst gut durchmischten. Nach einem Gruppenfoto und einer Partie „Mattenrutschen“ hatten die Schüler beider Klassen erlebt, dass man mit dem unbekannten Schüler ebenso Spaß haben kann und es spannend ist, Menschen anderer Kulturen zu begegnen. Und wer weiß, vielleicht gucken die anderen ja jetzt nach den Weihnachtsferien weniger komisch.