Die Webseite des Kultusministeriums- eine wichtige Informationsquelle für Eltern

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bietet auf seiner Homepage (www.km.bayern.de) ein umfassendes Informationsangebot für alle Mitglieder der Schulfamilie. Sie finden dort nicht nur stets aktuelle Meldungen zum Schulgeschehen in Bayern, sondern auch wichtige Hinweise für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.

Hier einige ausgewählte Anleitungen und Beispiele, die Sie auch selbst mit wenigen Klicks von der Startseite unter http://www.km.bayern.de/ finden können:

Interessante Links für Schülerinnen und Schüler:
• Informationen zum Übertritt oder Schulartwechsel:
http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/uebertrittschulartwechsel.html
• Hilfestellung und Kontakte bei schulischen oder persönlichen Problemen:
http://www.km.bayern.de/schueler/was-tun-bei.html

Interessante Links für Eltern:
• Festlegungen zur Arbeit des Elternbeirats:
http://www.km.bayern.de/eltern/schule-und-mehr/elternbeirat.html
• Das bayerische Schulsystem im Überblick:
http://www.km.bayern.de/eltern/schularten.html
• Informationen zur Vereinbarkeit von Schule und Beruf:
http://www.km.bayern.de/eltern/schule-und-familie.html
• Rechte und Pflichten der Eltern gegenüber der Schule:
http://www.km.bayern.de/eltern/was-tun-bei/rechte-und-pflichten.html

Gleichermaßen hilfreich für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern ist der
interaktive Bildungswegplaner:
• http://www.mein-bildungsweg.de

Viel Spaß beim Stöbern.

Darf die Schule das Tragen von Kleidung mit bestimmten meinungsäußernden Symbolen verbieten?

Art. 5 Absatz 1 Grundgesetz garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung. Danach darf jeder (Schüler) seine Meinung in Wort, Bild und Schrift frei äußern und verbreiten. Dies gilt - auch für politische Ansichten - sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule.

Aber auch die Meinungsfreiheit hat ihre Grenzen und darf eingeschränkt werden, wenn
• mündlichen Äußerungen in keinem sachlichen Zusammenhang mit dem Unterricht stehen,
• die Meinung persönlichkeitsverletzend ist oder einen Straftatbestand (z.B. Beleidigung) erfüllt,
• Vertriebsaktivitäten und Vertragsanbahnungen, wie beispielsweise die Vermittlung von Handyverträgen, bezweckt werden
• politische Werbung, also das Eintreten für eine bestimmte Partei, betrieben wird

Meinungsäußernde Symbole

Buttons, Abzeichen, Aufdrucke oder Plaketten sind eine zulässige Form der Meinungsäußerung. Schüler dürfen sie in der Schule präsentieren, wenn sie sich an Regeln halten.

Nicht erlaubt sind:
• kommerzielle oder politische Werbung
• rassistische oder diskriminierende Aussagen
• Aussagen, die geeignet sind ...
   • den Schulfrieden
   • den geordneten Schulbetrieb
   • den Bildungs- und Erziehungsauftrag
   • das Recht der persönlichen Ehre
   • die Erziehung zur Toleranz

... zu gefährden.

Die Mittelschule Altdorf hat in diesem Zusammenhang eigens eine Richtlinie in die Hausordnung aufgenommen:

Angemessene Bekleidung
Wir wollen Anstand, Sitte und Ehrgefühl anderer Menschen respektieren. Wir bemühen uns daher, bei unserer Kleidung darauf zu achten, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen.

Im Zweifel entscheidet der Schulleiter, wer mit welchem Abzeichen gegen welche Regeln verstößt.

Während Schülern noch das Recht auf jugendlichen Überschwang bei der Kundgebung der Meinung gewährt wird, müssen Lehrer in ihrer Rolle als Erzieher und Beamte in ihrer politischen Betätigung Zurückhaltung und Mäßigung wahren. Zu beachten ist dabei, dass der Bildungsauftrag nicht gefährdet oder der Schulfrieden gestört wird.

Krankmeldung, Entschuldigung , Beurlaubung. Was ist zu tun?

Bei Krankheit und bei nicht vorhersehbaren triftigen Gründen hat die Entschuldigung am ersten Versäumnistag zu erfolgen. Dies ist auch telefonisch möglich. Am zweiten Tag muss eine schriftliche Entschuldigung vorliegen.

Bei vorhersehbarer Verhinderung (z.B.: unaufschiebbaren Facharztterminen, etc.) ist im Voraus eine Beurlaubung zu beantragen.

Bei Erkrankungen von mehr als zehn Tagen ist grundsätzlich eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Müssen Schüler/innen aus gesundheitlichen Gründen den Unterricht abbrechen, versucht die Schulleitung die Erziehungsberechtigten telefonisch zu verständigen. Diese Kinder müssen abgeholt werden, ein Transport durch die Schule ist nicht möglich. Auch können erkrankte Kinder nicht selbsttsändig den Heimweg antreten. Da wir kein Personal haben, um erkrankte KInder und Jugendliche zu betreuen, muss im Ernstfall ein Arzt bzw. der Rettungsdienst hinzugerufen werden.